Archiv Forschung

Das Forschungsvorhaben Green Efficient Buildings (FOGEB) behandelt die zukunftsgerechte energetische Sanierung von Ein‐ und Mehrfamilienhäusern. Es werden nicht nur Maßnahmen zu Dämmung und energetischer Gewinnung untersucht, sondern Konzepte entwickelt, mit denen zukünftig entwickelte verbesserte Bauprodukte auch in den kommenden Nutzungsdekaden das Gebäude auf dem jeweils aktuellen Stand halten kann. Dabei werden parallel flexible und starre Baustoffe für eine primär flächige Anwendung untersucht.

The urban population of Sub-Saharan Africa is expected to grow by almost 70% by 2025. This heavy urbanization naturally evolves a boom in the construction sector. Obviously the current planning methods in building techniques, soft and hard infrastructures and economic cycles are not sufficient enough to lay strong foundations for a sustainable urban and social development. Within a strong academic environment a trilogy of 1:1 prototypal housing units has been fulfilled in the heart of hyper-urbanization: Ethiopia´s capital Addis Ababa.

Stadtstrukturen und Stadtentwicklung werden unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. In der Nachbildung des Wachstums bzw. der Schrumpfung einer Stadt mittels unterschiedlicher Zeit-Zustände historischen Kartenmaterials erhält man lediglich Momentaufnahmen des dynamischen Systems Stadt. Die Ursachen bzw. zu Grunde liegenden Prozesse, die den Übergang von einem Zustand zum anderen bewirken, sind auf verschieden ausgeprägte aber immer gleiche verborgene Kräfte zurückzuführen – diese gilt es zu identifizieren.

Stadt- und Raumplanung stehen heute aufgrund globaler Umstrukturierungen und Urbanisierung vor der großen Herausforderung, nachhaltige Planungsstrategien anzubieten. Bisherige die Nachhaltigkeit fokussierende Entwicklungskonzepte wie z.B. Verdichtung, Mischnutzungen oder Polyzentralität resultieren vornehmlich aus ökonomischen und ökologischen Überlegungen.

Layoutaufgaben sind in Architektur und Städtebau von zentraler Bedeutung. Auf verschiedenen Maß-stabsebenen geht es jeweils um die kreative Anordnung von Parzellen, Gebäuden, Räumen oder Bauteilen im richtigen Verhältnis zueinander. Zur computerbasierten Lösung von Layoutproblemen wurden bereits vielfältige Optimierungstechniken erprobt. Allerdings fehlt bei diesen Studien weitgehend die entscheidende kreative Komponente. Da reine Optimierungsmethoden für Entwurfsaufgaben nicht zu gebrauchen sind, konnte bisher auch keine allgemeingültige Methode für eine computerbasierte Entwurfsunterstützung abgeleitet werden.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, innovative Methoden und Verfahren für eine nutzerorientierte und kostengünstige Bausanierung zu entwickeln und damit die technologische Stellung der Region Weimar im Bereich der Gebäudesanierung ganz erheblich weiter zu stärken.

Ziel des Projektes ist eine Kostenreduktion und Risikominimierung bei Sanierungsvorhaben durch Steigerung der Planungssicherheit sowie Prozessoptimierung. Die zu entwickelnden Instrumente und Vorgehensweisen zielen dabei explizit auf die frühen Phasen der Planung, da hier anstehende Entscheidungen große Auswirkungen auf alle nachfolgenden Prozesse haben und somit die größten Potentiale für eine Prozessoptimierung liegen.

Zukünftig ist mit einer wachsenden Nachfrage nach privatem Wohneigentum zu rechnen. Wenn entsprechende Preisvoraussetzungen erfüllt werden, entsteht ein besondere Druck auf effiziente lanungs- und Baumethoden, gerade im individuellen Wohnbau.
Preiswert zu bauen heißt, kostenoptimiert zu bauen und vor allem: zu planen. Dies fordert eine ganzheitliche Betrachtung des Bauprozesses von der Marktanalyse über Planung, Realis
ierung bis zum Facility-Management.

Ziel dieses Projektes ist die Unterstützung des Entwurfs- und Planungsprozesses innerhalb virtueller Umgebungen.
Umfeld:
Interaktivität, Schnittstellen zwischen Mensch - Computer und Architekturfunktionalität bilden dabei die Schwerpunkte. Der Stand der Technik gebietet eine umfassende Untersuchung des Entwurfs- und Planungsprozesses, und der Faktoren, die diesen beeinflussen, um einer ungeprüfte Übernahme vorzubeugen.
Durch eine Anzahl von verschiedensten Projekten innerhalb dieser Forschungsarbeit wurden Faktoren, die diese Prozesse beeinflussen, auf theoretischer und praktischer Ebene mittels prototypischer Umsetzungen untersucht. Durch neue Interface- Systeme und -Geräte ist ein gänzlich anderer Umgang mit komplexen Entwurfs- und Planungswerkzeugen gegeben. Im Maßstab von 1:1, durch direkte (online) Visualisierung aller Interaktionen zum Modellieren und Betrachten ergibt sich ein enormes Potential für die Planungspraxis.

Das Erfassen der gebauten Umwelt erfolgt durch Aufnahme von Daten in unterschiedlichen Abstraktionsstufen. Diese planungsrelevanten Daten sind eine Vielzahl geometrischer, multimedialer und verbaler, häufig kaum strukturierter Informationen. Im Rahmen diese Forschungsschwerpunktes werden Grundlagen und neue Konzeptionen für die Aufnahme des vorgefundenen Zustandes von Bausubstanz unter dem Aspekt der fachplanerischen Nutzung erarbeitet.

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