2009 - 2011 KREMLAS: Entwicklung einer kreativen evolutionären Entwurfsmethode für Layoutprobleme in Architektur und Städtebau

Layoutaufgaben sind in Architektur und Städtebau von zentraler Bedeutung. Auf verschiedenen Maß-stabsebenen geht es jeweils um die kreative Anordnung von Parzellen, Gebäuden, Räumen oder Bauteilen im richtigen Verhältnis zueinander. Zur computerbasierten Lösung von Layoutproblemen wurden bereits vielfältige Optimierungstechniken erprobt. Allerdings fehlt bei diesen Studien weitgehend die entscheidende kreative Komponente. Da reine Optimierungsmethoden für Entwurfsaufgaben nicht zu gebrauchen sind, konnte bisher auch keine allgemeingültige Methode für eine computerbasierte Entwurfsunterstützung abgeleitet werden.

Das Ziel des vorliegenden Vorhabens besteht in der Entwicklung einer Methode zur kreativen algo-rithmischen Lösung von Layoutaufgaben in Architektur und Städtebau. Deren Grundlage besteht in einem zirkulär gekoppeltes Trial- and Error-System mit auf evolutionären Algorithmen basierenden Generierungs- und Evaluationsmechanismen. Inhaltlich sollen Layoutprobleme auf drei verschiedenen Maßstabsebenen behandelt werden, erstens auf der Ebene der städtebaulichen Nachbarschaft, zwei-tens auf der der Gebäudemassen und drittens auf der der Grundrissorganisation. Das beantragte Projekt wird insbesondere einen Beitrag zur Synthese von Optimierungs- und Gestaltungsstrategien leisten.


Dieses Forschungsprojekt wird gefördert aus Mitteln der
Deutschen Forschungsgemeinschaft
 

Projektdoumentation print und digital

Thema
Entwicklung einer kreativen evolutionären Entwurfsmethode für Layoutprobleme in Architektur und Städtebau.

Keywords
Computerbasierte Planungssysteme, Generative Systeme, Evolutionäre Algorithmen

Zeitrahmen
Oktober 2009 - Dezember 2011

Leitung des Forschungsprojektes
Prof. Dr.-Ing. Dirk Donath
Vertr.-Prof. Dr. Reinhard König

Beteiligte Wissenschaftler
Dipl. Ing. Sven Schneider
Dipl. Ing. Jan-Ruben Fischer

Beteiligte Forschungseinrichtungen
Lehrstuhl für Architekturinformatik der TU München (bis Aug. 2010)

Kontakt
Dr. Reinhard König