Initial Data Capture (FREAK Client)

Initial Data Capture stellt ein Softwarekonzept zur schnellen skizzenbasierten Ersterfassung in den frühen Phasen der Planung im Bestand dar. Die Konzeption entstand im Rahmen des Projektes "Digitaler Gebäudebestand als Grundlage für Projektentscheidungen im Altbau", gefördert im Rahmen der Forschungsinitiative ZukunftBau.

Anhand der Systemkonzeption erfolgten prototypische Implementationen zum Nachweis der Umsetzbarkeit verschiedener Teilaspekte. Die Implementation erfolgte dabei in verschiedenen Modulen unter Verwendung unterschiedlicher Entwicklungsumgebungen und zum Teil auf Basis bestehender Softwaresysteme. Die einzelnen Module sind über Schnittstellen miteinander verzahnt, um den Arbeitsfluss der Systemkonzeption von der Datenaufnahme und -detaillierung über die Kosten-/Risikoanalyse bis zum IFC-Export und die Übergabe an das Content Management Systems abzubilden.

Modul Ersterfassung

Der Prototyp zeigt die skizzenbasierte Erfassung eines Gebäudes in seiner räumlichen Struktur und Bauteilstruktur sowie die Aufnahme von Zuständen und Mängeln. Er wurde als eigenständiger Client der Experimentalplattform FREAK entwickelt.

Der Prototyp erlaubt das Anlegen von Geschossgrundrissen mittels Freihandlinien auf einem TabletPC oder UMPC. Die Freihandlinien werden vom System als Wandsegmente bzw. virtuelle Raumgrenzen interpretiert. Entsprechend der identifizierten Elemente werden Objekte der Klassen Raum (Space) und Wand (Wall) bzw. Raumgrenze (VirtuellSpaceBoundary) in einem Raum- und Bauteilmodell angelegt. Weitere Funktionen erlauben das Einfügen von Öffnungen sowie Mängeln sowie das Hinterlegen von Grafiken (z.B. gescannte Planvorlage). Die Interpretation der Freihandlinien erfolgt während der Eingabe in Echtzeit. Eine Umwandlung des Skizzeninterpretationsmodells in ein 3d-Geometriemodell kann anschließend erfolgen.

Die Nutzeroberfläche (GUI) des Prototypen wurde in Bezug auf stifgerechte Eingabe- und Interaktionstechniken optimiert. Wichtig beim Design erschien die maximale Ausnutzung des Bildschirms zur Erstellung von Freihandlinien. Hierzu lassen sich die Werkzeugleisten ausblenden. Der Zugriff auf die Bauwerksstruktur und die Eigenschaftsdialoge erfolgt über temporär ausklappbare Reiter am Bildschirmrand. Bei der Eingabe von alphanumerischen Werten wird temporär die Handschrifterkennung aktiviert.
Als zweites Eingabekonzept, neben üblicher Werkzeugleisten, erfolgte die Implementierung eines Kreismenüs, welches zum einen kurze Wege und zum anderen die Nutzung von Gesten bei der Werkzeugauswahl erlaubt

Modul IDC for hylasFM

HylasFM erlaubt die Modellierung von Bauteilen und deren Beziehungen untereinander und ist als Zusatzapplikation in das CAD-System Autodesk AutoCAD eingebunden. Auf Basis von HylasFM konnte ein Raum- und Bauteilmodell schnell und flexibel umgesetzt werden, um die konzipierten Strukturen zu testen und gegebenenfalls anzupassen. HylasFM fungierte dabei als Modellverwaltungssystem.

Der Prototyp erlaubt die Darstellung und Manipulation der Raum- und Bauteilstruktur in Form einer Baumansicht, wie sie in der Systemkonzeption vorgesehen ist. Darüber hinaus demonstriert der Prototyp die Anbindung an eine externe Datenbank, in der Maßnahmen zur Beseitigung typischer Mängel bei Baumaßnahme im Bestand hinterlegt sind.


InitialDataCapture

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InitialDataCapture (executable files, ARX/DBX components for AutoCAD)
Download: 3,3 mb zip Archive
In the archive you find several executables, which you can explore. The main program is InitialDataCapture.exe.

Unzip the archive in a folder on your local hard drive. Start first the serverFour.exe. This is the Data-management application (server) you need to use InitialDataCapture, 2d-Modeller, 3d-Modeller and the ARC/DBX components (clients). Each Client has an connection Function (the button upper right) to connect to the Server. If you run the Server and the Clients on the same computer, use Server: localhost and Port: 4011.

To run the ARX/DBX components, open AutoCAD (we have used version 2008) and load the application (InfARArxFREAK.arx, infarArxFREAKDBX.dbx) with appload. Load the menue (ACADressourcen/ARXfreak.cui) with menulad.

Zur Nutzung ist die Installation des Microsoft Windows TabletPC SDK erforderlich. Fehlende Laufzeitkomponenten können mittels des Microsoft Visual C++ 2005 Redistributable Package nachgeladen werden (notwendig, wenn die Software ohne installierte Entwicklungsumgebung genutzt werden soll).