Bachelor

Die Disziplinen Architektur und Stadtplanung stehen heute vor großen Herausforderungen. Globalisierung, Urbanisierung, Automatisierung, steigende Lebenserwartung und weltweites Bevölkerungswachstum erzeugen einen hohen Bedarf an Wohnraum, sozialen Einrichtungen, sowie städtischer und internationaler Infrastruktur. Vor dem Hintergrund zunehmender Ressourenverknappung und eines beständig hohen Kosten- und Zeitdrucks stehen Planer vor Aufgaben, welche eine nie zuvor dagewesene Komplexität aufweisen. Die Vorlesungsreihe „Planungsgrundlagen“ gibt einen Überblick über diese aktuellen Herausforderungen und vermittelt Methoden, mit Hilfe derer sich Planungsprozesse sinnvoll unterstützen lassen. Diese Methoden zielen nicht allein auf eine Steigerung der Effizienz von Arbeitsprozessen ab, sondern liefern einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Qualität der Planungsergebnisse. Begleitet wird die Vorlesungsreihe von praktischen Übungen, in denen die Studenten einen Einblick in die verschiedenen Planungsmethoden erlangen.

Building Information Modeling ist in den letzten Jahren zu einem wesentlichen Bestandteil bei der Planung von Gebäuden geworden. Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: durch Erstellung eines konsistentes Datenmodells eines Gebäudeentwurfs lassen sich zahlreiche Informationen und Darstellungen ableiten und die Zusammenarbeit zwischen Planungsbeteiligten verbessern. Diese Vorteile lassen sich jedoch erst dann richtig nutzen, wenn man das Werkzeug zur Erstellung von Gebäudeinformationsmodellen vollständig beherrscht.

Im Kurs werden Studenten mit dem Konzept des Building Information Modeling vertraut gemacht. Anhand einer praktischen Aufgabe werden diese Kenntnisse vertieft. Die Aufgabe besteht darin, ein intelligentes BIM-Modell für einen bestimmten Gebäudetyp (z.B. Schule / Wohngebäude) zu erstellen. Auf Basis dieses Modells sollen Variationen des Gebäudetyps abgeleitet werden. 

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